K.I. ist ein Teil unserer Zeit
Abdullah BertinTeilen
KI als Teil der Zeit, nicht als Ersatz
Meine Haltung zu KI (Künstliche Intelligenz) ist nüchtern. Ich sehe sie nicht als Bedrohung und auch nicht als Heilsversprechen. Sie ist Teil der Zeit, in der wir arbeiten. Die entscheidende Frage ist nicht, ob man KI nutzt, sondern wie bewusst man damit umgeht.
Für mich ersetzt KI keine Intuition, keine Erfahrung und keine Entscheidung. Sie verändert die Geschwindigkeit, nicht den Ursprung von Ideen.
Was KI nicht kann
KI kann mir Struktur geben, Informationen liefern oder Denkprozesse anstossen. Aber sie kann mir keine Idee geben. Ideen entstehen aus Erfahrung, aus Beobachtung, aus Stimmung, aus Fehlern, aus Improvisation. KI kann Auslöser sein, aber nicht Ursprung.
Auch Live-Momente, Reaktionen auf Ungeplantes und das Arbeiten mit Menschen bleiben menschlich. Das lässt sich nicht automatisieren.
KI und Authentizität
Gerade auf Plattformen wie TikTok ist Authentizität entscheidend. KI passt für mich dann, wenn sie nicht versteckt wird, aber auch nicht zur Show wird. Sie ist ein Werkzeug im Hintergrund, kein Ersatz für Präsenz.
Ich sehe mich selbst fast wie ein analoges KI-System: Ich habe Erfahrungen, Bilder, Erinnerungen und Prägungen, aus denen ich Inhalte, Texte und Ideen generiere. KI funktioniert ähnlich, nur auf einer anderen Ebene und mit einer anderen Geschwindigkeit.
Warum KI zu Apo46 passt
Apo46 ist ein Projekt, das live, offen und in Bewegung ist. Es verbindet Kunst, Content, Shop und Community in Echtzeit. In so einem System macht KI Sinn, weil sie Ordnung in Bewegung bringt, ohne sie zu stoppen.
Meine Meinung zu KI ist deshalb einfach: Sie ist ein Werkzeug, das man verantwortungsvoll nutzen kann. Nicht, um sich selbst zu ersetzen, sondern um die eigene Arbeit klarer, strukturierter und nachhaltiger zu machen.
