Wieso eigentlich auf TikTok?
Abdullah BertinTeilen
TikTok ist für mich wie eine digitale Strasse. Ein Ort, den ich fast jederzeit und fast überall betreten kann, um etwas zu zeigen, zu verkaufen oder einfach einen Moment zu setzen. Drei Sekunden reichen, damit klar wird, worum es geht. Die Leute sehen das Live, wechseln bei Interesse direkt von der offenen Plattform ins „Geschäftshaus“ – die Website apo46.com – und genau dieses schnelle Hin-und-Her macht TikTok für mich so wertvoll.
Ich arbeite dort wie ein Künstler: TikTok ist meine Leinwand, und statt Farbe nutze ich Content. Mal ist es Kunst, mal Unterhaltung, mal Marketing. Ich habe mehrere Rollen – Verkäufer, Künstler, Moderator, Gastgeber, Content Creator – und je nach Flow wechseln sie bewusst oder unbewusst. Alles, was auf TikTok passiert, ist gespielt. Alles, was auf apo46.com passiert, ist Geschäft. Die Community bekommt beides gleichzeitig: Spiel und Ernst.
Mein Ziel ist, dass die Menschen sich aktiv fühlen – motiviert, mitzuwirken, mitzuproduzieren, mitzudenken und natürlich auch mitzushoppen. Jedes Live ist eine eigene Veranstaltung: Verkauf, Quatsch, Interview, IRL, Präsentation. Wenn jemand Lust bekommt, Geld auszugeben, dann weil der Moment stimmt – das Programm, der Style, das Angebot, der Vibe.
Meine Regeln sind einfach: Duzen, respektvoll bleiben, keine Diskriminierung. Und: akzeptiere, dass ich hier arbeite. Wer bewusst mitspielt und produziert, ist bei mir richtig. Wer nur schauen will, darf schauen. Wer stört, soll Pause machen.
Was bleibt: TikTok macht am meisten Spass, wenn man es live und in Echtzeit nutzt. Die Funktionen sind stark, die Produktion ist echt, die Nähe ist direkt. Und weil man dort in grossen Mengen, schnell und kreativ produzieren kann, lohnt sich die Investition – künstlerisch, geschäftlich und menschlich.
